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Linde R20 – Umbau wegen Kippgefahr

20230044

Plattformwagen Linde R20 - Umbau wegen Kippgefahr

Vorteile

Erhöhung der Standsicherheit für den Plattformwagen durch Umbau auf Vierpunkt- Radauflage.

Hydraulische, getrennte Höhenverstellung der Stützräder für optimalen Antriebsgrip auch bei schlechten Bodenverhältnissen.

Federvorspannung zum Ausgleich kleinerer Bodenunebenheiten

Professionelle verpflichtende Risikoanalyse nach EN ISO 12100

CE-konform; inklusive Typenschild und sämtlicher Dokumente

100% österreichische Eigenproduktion, daher rasche Ersatzteilversorgung

Der Kunde aus dem Bereich der Reifenproduktion besitzt einen Fuhrpark von 7 Stück Linde Elektro – Plattformwagen mit den Plattformabmessungen 2.500 x 620 mm und 1700 x 770 mm, Tragkraft von 2.000 kg bei LSP 1.250 mm und 850 mm. Die Plattform wurde von einer deutschen Fremdfirma nachträglich an das Linde R20 Grundfahrzeug angebaut.

Dadurch ergab sich jedoch, dass beim Einsatz des Linde Elektro- Plattformwagens, aufgrund des Mittelantriebs des Geräts und der schmalen Räderbasis der sich verwindenden Plattform, die seitliche Stabilität bzw. Standsicherheit massiv beeinträchtigt wurde. Besonders bei 90° Lenkeinschlag (Querfahrt) oder Fahren quer zur Fahrtrichtung mit Lastwechsel bestand erhöhte Kippgefahr! Bei der vorhandenen Lastaufnahme (Bauhöhe bis ca. 2.200 mm) verschlimmerte sich die Situation zusätzlich.

Das Problem konnte von der Fa. ING. M. SCHURZ, durch den Anbau von zusätzlichen, hydraulisch absenkbaren, drehbaren Vulkollan Stützrädern zwischen dem Linde Elektro – Antriebsteil und der höhenverstellbaren Plattform, behoben werden. Zu bedenken war, dass dabei die Baubreite des Fahrzeuges nicht erhöht werden durfte. Aufgrund der unebenen Böden beim Kunden mussten die Stützräder hydraulisch höhenverstellbar ausgeführt werden, um einerseits das Fahrzeug abstützen zu können. Andererseits, sollte das Antriebsrad keinen Grip mehr durch eine größere Unebenheit im Bodenmehr haben, können die Stützräder angehoben werden, um das Antriebsrad mehr zu belasten. Kleinere Bodenunebenheiten werden durch eine Federvorspannung der Stützräder ausgeglichen. Die komplette hydraulische Adaptierung und getrennte Ansteuerung der beiden Stützräder wurden ebenfalls von den Spezialisten der Fa. ING. M. SCHURZ durchgeführt. Hierbei sei zu erwähnen, dass die Fa. ING. M. SCHURZ solche Umbauten mit hydraulischen Plattformen bereits durchgeführt hat und anbieten kann, jedoch ohne dabei die Stabilität zu verringern.

 

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